Filmreifes Frühstück mit X.CERT

Mit dem Slogan „The Matrix has you“ startete das 15. IMS- Frühstück an der Hochschule Zittau/Görlitz. Thema dieser Vortragsreihe war „Business Conitinuity Management“, spannend und witzig verpackt in der Anlehnung zu dem bekannten Film „Matrix“. Über 40 Zuhörer und Zuhörerinnen aus Unternehmensvertretern, Dozenten und Studenten verfolgten, warum BCM eine zunehmend wichtige Rolle in der Notfall- und Betriebsplanung spielt. Die drei größten Geschäftsrisiken in Deutschland sind Betriebsunterbrechungen (48%), Cybervorfälle (44%) oder rechtlichen Veränderungen (35%) erklärte der Referent von T-Systems. Deshalb sei es dringend erforderlich, sich im ersten Schritt mit einer Business Conitinuity Stratergie auseinanderzusetzen. Das bedeutet, dass die Abhängigkeit des Betriebes von Lieferanten, der Technik, dem Personal und von den Gebäuden analysiert wird um Vorkehrungen zu treffen, falls eine dieser Abhängigkeiten ausfällt. Die Wiederanlaufzeit eines Prozesses sollte dabei nicht länger als 36 Stunden betragen, da sonst die Verluste und Kosten für das Unternehmen immens sein können. Um zu wissen, wie man in Ernstfall Schäden minimiert, hilft es Pläne für den Notbetrieb, die Wiederherstellung, für Back Ups oder durchführbare Aktionen zu erstellen. Ebenso ist es bedeutend Maßnahmen zur Gefahrenabwehr festzulegen. Ist die Strategie entwickelt und die Pläne geschmiedet, heißt es nun die Rollen und Abläufe zu testen. Im Anschluss erklärt der Referent von NovaFab, welche Erfahrungen er mit dem System in der Praxis gesammelt hat. Er erläutert verschiedene Krisensituation und mögliche Maßnahmen, die zur Gefahrenabwehr zu treffen sind.

Während die Anwesenden das Frühstück genießen, ist X.CERT mit der Vorstellung des Unternehmens und dem Leitbild sowie des Konzeptes an der Reihe. Martin Stumpe, der Geschäftsführer von X.CERT berichtet von den Anfängen und der Gründung des Unternehmens im Jahr 2016 in Rottweil, über die Entscheidung den Firmensitz nach Oderwitz zu verlegen, um regionale Unternehmen bei der Zertifizierung zu unterstützen, bis zu der Akkreditierung durch die DAkks im Frühjahr 2019. Außerdem verdeutlichte er die Philosophie, dass jedes Audit einen Mehrwert für das zertifizierte Unternehmen darstellen sollte und informierte die interessierten Studenten, wie sie den Weg zur Ausbildung und zum Einsatz als Auditor einschlagen können.

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